| EIN WENIG GESCHICHTE... |
Die Gegend um Domfront ist seit jeher die Heimat kleinbäuerlicher Familien, deren Land von Hohlwegen und undurchdringlichen Hecken markiert wird. In dieser hügeligen und von Gehölzen bedeckten Landschaft des Domfrontais war die Gelegenheit zum Schwarzbrennen stets günstig; in stürmischen Winternächten, wenn keinem Kontrolleur danach zumute war, nach dem Rechten zu sehen, entstand in aller Eile mancher gute Calvados. Das ging gut bis zu jener Nacht im Jahre 1962, als diensteifrige Zöllner die Schwarzbrenner bei ihrem verbotenen Tun in flagranti überraschten. Sogleich erschienen die Nachbarn von den Höfen ringsum - so rasch wie geheimnisvoll hatte sich das Lauffeuer verbreitet, einer der Ihren sei in Gefahr. Plötzlich in der Unterzahl sahen sich die Zöllner an eine Stallwand gedrängt, angestrahlt vom Scheinwerferlicht der im Halbkreis aufgefahrenen Wagen und Traktoren. |
![]() |
|
![]() |
Die Lage spitzte sich derart zu, daß man eilends den Comte Louis de Lauriston herbeirief. Als Generalsekretär des Bauernverbandes erwartete man von ihm, daß er einen Ausweg aus der verfahrenen Situation fände. Nach nicht enden wollender Verhandlung kam man schließlich überein, die gebotene Bestrafung der Delinquenten fallen zu lassen unter der Bedingung, daß eine Kellerei eingerichtet werde, in der die Erzeuger ihren fortan nach Recht und Gesetz gebrannten Calvados abliefern sollten. Comte Louis de Lauriston erklärte sich bereit, das Projekt zu verwirklichen. |
|
Im Jahre 1992 fanden Les Chais du Verger Normand in der CHRISTIAN DROUIN S.A. den für den Ausbau und die Vermarktung ihrer Erzeugnisse geeigneten Geschäftspartner. Man kam überein, daß Louis de Lauriston den Markennamen ,,Comte Louis de Lauriston" an CHRISTIAN DROUIN abtritt mit der strikten Auflage, stets die überragende Qualität dieses Calvados zu wahren. |
![]() |
|